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Fragen & Antworten zu den geplanten Recyclinganlagen in Porta Westfalica

Das Wichtigste im Überblick

Recycling Kinder

Aktives Recycling ist ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz. PreZero, als das Umweltunternehmen der Schwarz Gruppe, verfolgt im Umgang mit Verpackungen einen konsequenten Weg: Abfallvermeidung, Recycling sowie Innovation und Aufklärung sind die Grundpfeiler dieser Strategie. Von der Produktion über den Handel bis hin zur Entsorgung und dem Recycling hat die Schwarz Gruppe alle Stufen des Wertstoffkreislaufes in der eigenen Hand: Hier zum Video

Kreislaufwirtschaft Schwarz Gruppe

Eine Grundvoraussetzung für effektives Recycling ist eine erstklassige und innovative Technik. In Porta Westfalica sollen daher zwei wegweisende Anlagen gebaut werden, die einen wichtgen Beitrag zur Schonung natürlicher Ressourcen leisten werden. Ein echtes Leuchtturmprojekt der europäischen Kreislaufwirtschaft!

Fragen & Antworten

Am Standort in Porta Westfalica sollen etwa 100  - 120 Millionen Euro investiert werden.

Durch die Investition entstehen etwa 100 krisensichere und systemrelevante Arbeitsplätze.

Einfach gesagt: Aus Joghurtbechern wird wertvoller Rohstoff: Eine hochmoderne Anlage sortiert das Material aus den Gelben Säcken bzw. den Gelben Tonnen.  In einem weiteren Schritt werden die Kunststoffe zu einem Granulat – aus dem dann wieder neue Produkte entstehen.

Am Standort Porta Westfalica sollen weiterhin Leichtverpackungen sortiert: Joghurtbecher, Getränkekartons, Zahnpastatuben, Konservendosen und – zum Beispiel – Aluminiumverpackungen:  https://www.youtube.com/watch?v=GOSEvWBtK9Y.

Pro Jahr sollen am Standort Porta Westfalica 150.000 Tonnen Leichtverpackungen sortiert und 60.000 Tonnen Granulate hergestellt werden.

Die Bauarbeiten am Standort Porta Westfalica sollen Anfang 2022 starten, vorausgesetzt, dass alle benötigten Genehmigungen erteilt wurden.

 

Anmerkung: In einer ersten Antwort hatten wir geschrieben: „(…) dass die Genehmigung des laufenden B-Plan Verfahrens erteilt wurde.“ Wir bitten das Versehen zu entschuldigen.

Die Sortieranlage für Leichtverpackungen soll Mitte des Jahres 2023 in Betrieb gehen und die Kunststoffaufbereitungsanlage soll zum 1. Januar 2025 in Betrieb genommen werden.

Durch eine Änderung des Bebauungsplans möchte PreZero am Standort Porta Westfalica bis zu 65 Meter über der Normalhöhe bauen dürfen. Das bedeutet, dass die Hallen effektiv maximal 20 Meter hoch werden dürfen.

Das Fahrzeugaufkommen wird von bisher 70 auf 90 Lastwagen pro Tag leicht gesteigert. Derzeit wird ein Logistikkonzept erstellt, das die Fahrzeugbewegungen intern und extern reduzieren wird. Das geschieht unter anderem dadurch, dass es keine Leerfahrten mehr geben wird. Lkw, die Material anliefern, nehmen Granulat oder sortierte Wertstoffe mit.

Wir gehen davon aus, dass sich das Verkehrsaufkommen nicht spürbar verändert. LKW dürfen die Anlieger-Straße nicht befahren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen – ebenso wie die Anlieferverkehr zum Wertstoffhof – über die B 482 und die Straße „An der Pforte“ gesteuert werden.

Die Möglichkeit einer Bahnanbindung wird in den Planungen berücksichtigt und kann „nachgerüstet“ werden. Derzeit sind allerdings die Mengen sowohl im Eingang als auch im Ausgang (noch) viel zu kleinteilig, als dass sich dieser Transportweg sinnvoll in ein Konzept einbinden ließe.

Im Falle einer Havarie kann das nicht völlig ausgeschlossen werden. Allerdings werden in Porta Westfalica Verpackungen aus der haushaltsnahen Sammlung verarbeitet. Und die enthalten in der Regel keine PVC-Anteile.

Beide  Anlagen werden  während des Betriebes von gut geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gesteuert und mit aufwendiger Technik überwacht. So wird jederzeit dafür gesorgt, dass die gesetzlichen Vorgaben sicher eingehalten werden.

Die Regenwasseranschlüsse werden mit unterirdischen Regenrückhaltebecken verbunden und das anfallenden Abwasser wird wie bisher über eine Kläranlage gereinigt. Im Falle eine Havarie sind die Rückhaltebecken mit einer automatischen Absperrschieber-Funktion ausgestattet.

Die neuen Anlagen werden mit einer Brandschutztechnik ausgestattet, die die gesetzlichen Forderungen weit überschreiten. Dazu gehört neben einer flächendeckenden Sprinkleranlage auch eine 24-Stunden-Überwachung der Wertstoffballen. Für genügend Löschwasser sollen zusätzliche Tanks gebaut werden und im Brandfall wird das Löschwasser gesondert in unterirdischen Regenrückhaltebecken aufgefangen, damit es z.B. nicht in die Weser gelangen kann.

Das Grundstück liegt nicht im Überschwemmungsgebiert der Weser, trotzdem würden Schutzmaßnahmen im Falle von Hochwasser durchgeführt werden, es würden z.B. Sandsäcke aufgestellt werden.

Durch die baulichen Maßnahmen finden in Sortier- und Produktionsprozesse  in geschlossenen Hallen statt. Material, das sich nicht im Verarbeitungsprozess befindet, liegt unter Schleppdächern. Die über mindestens 3 Seitenwände verfügen.

Die beiden geplanten Anlagen sind – anders als heute - vollständig geschlossen. Die Zufahrt / Abfahrt erfolgt durch sogenannten „Schnelllauftore“, die sich in wenigen Sekunden öffnen und schließen lassen.

Mit der Umsetzung des geplanten Vorhabens wird in Zukunft – anders als heute - ein Großteil des Materials unter Schleppdächern gelagert, die über mindestens 3 Seitenwände verfügen. Zudem werden regelmäßig Reinigingstrupps unterwegs sein.

Ganz klar: Aus einem solchen Projekt ergeben sich für die Anwohnerinnen und Anwohner eine Vielzahl von wichtigen Fragen. Wir beantworten dieses Fragen, denn Transparenz ist für uns selbstverständlich. Auf dieser  Seite finden Sie Antworten zu allen wesentlichen Themen. Für weitere Informationen, Ihre Anregungen und Ideen erreichen Sie uns unter der nachfolgenden Mail-Adresse.

Wir werden Ihre Mails schnellstmöglich beantworten.

Mit den besten Grüßen – Ihr PreZero Team

Ein Ausblick in die Zukunft

Geplante Recyclinganlagen PoW

Symbolfotos | Stand Oktober 2021