Holzabfälle

Altholz richtig entsorgen

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Altholzentsorgung

Papier ist in unserem Alltag allgegenwärtig. Wir blättern in Zeitungen und Zeitschriften, drucken unsere Briefe aus oder verpacken unsere Lieferungen in Kartons. Laut dem Bundesumweltamt haben die Deutschen 2016 pro Kopf 248 Kilo Papier, Pappe und Karton verbraucht. Das ergibt einen bundesweiten Gesamtverbrauch von 20,5 Millionen Tonnen, von denen private und kommunale Entsorger 15,4 Millionen Tonnen wieder als Altpapier eingesammelt haben. Mit 75 Prozent hat Papier eine hervorragende Rücklaufquote.

In Deutschland fallen pro Einwohner jährlich etwa 95 Kilo Altholz an. Das sind insgesamt rund acht Millionen Tonnen, von denen etwa 7,3 Millionen Tonnen Verwertungsanlagen zugeführt werden. Der größte Teil der Holzabfälle, etwa 2,4 Millionen Tonnen, stammt aus dem Baubereich. Holz aus Sperrmüll spielt mit rund 1,5 Millionen Tonnen eine weitere wichtige Rolle. Verpackungsholz schlägt mit gut 1 Mio. Tonnen zu Buche. Der Rest teilt sich auf in Industrierestholz, Hölzern aus Sortierungen anderer Abfälle oder auch Holzresten aus dem Forst und der Landschaftspflege.

Grundsätzlich gibt es zwei Wege Altholz in den wirtschaftlichen Kreislauf zurückzuführen: die energetische und die stoffliche Verwertung. Die energetische Verwertung erzeugt Wärme und/oder Strom durch das Verbrennen von Altholz in Biomasseheizwerken oder Biomassekraftwerken. Bei der stofflichen Verwertung wird Altholz tatsächlich als Stoff wiederverwertet: in der Regel in der Holzwerkstoffindustrie zur Herstellung von Spanplatten oder auch als Pressholzformteile (Pressholzpaletten).

In der Regel stofflich verwertbares Altholz:

  • Paletten
  • Holzkisten
  • Verleimte aber sonst unbehandelte Hölzer
  • Nicht imprägnierte Bau- und Abbruchhölzer
  • Innentüren aus Massivholz
  • Unbehandelte Dielen

Zumeist nur thermisch verwertbares Altholz:

  • Hölzer mit PVC-Beschichtungen
  • Behandelte Bau- und Abbruchhölzer
  • Imprägnierte Gartenhölzer
  • Holzfensterrahmen
  • Bahnschwellen, Leitungsmasten etc.

Das Recycling von Altholz

Wie gut sich Holz verwerten lässt, hängt davon ab, mit welchen und mit wie vielen Chemikalien es behandelt wurde. Die deutsche Altholzverordnung teilt Altholz deshalb in vier Kategorien ein: unbehandeltes, verleimtes, beschichtetes und behandeltes Holz. Altholz der Kategorie I ist naturbelassen und kann mühelos stofflich wiederverwertet werden. Altholz der Kategorie IV ist mit Holzschutzmitteln behandelt, sodass die Verwertung nur thermisch in dafür speziell zugelassenen Biomassekraftwerken erfolgt. Somit werden aber wiederum fossile Energieträger wie zum Beispiel Kohle, Öl oder Gas ersetzt.

Laut Studie wurden 2018 in Deutschland gut 1,5 Millionen Tonnen Altholz pro Jahr stofflich verwertet.

Altholzentsorgung: Der passende Container

Wir entsorgen und verwerten Altholz aus Industrie und Gewerbe sowie auch Holzabfälle aus privaten Entrümpelungen. Dafür stellen wir Container in der passenden Größe zur Verfügung. In unseren Aufbereitungsanlagen stellen wir Holzhackschnitzel für die Wiederverwertung her. Dafür sortieren wir es anhand der vier Qualitätskategorien AI bis AIV, zerkleinern es und befreien es von Stör- und Fremdstoffen wie Nägeln, Beschlägen und anderen holzfremden Anhaftungen. Unsere Spezialisten setzten modernste Technik ein, um so viel des wertvollen Sekundärrohstoffs wie möglich im Stoffkreislauf zu halten.

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