Driving Circularity

Vom regulatorischen Druck zur Ressourcensouveränität. Ihre Lieferkette auf der Überholspur – mit Kreisläufen statt Einbahnstraßen.
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Luftaufnahme eines Recyclinghofs mit einem großen Haufen Alufelgen und Bergen aus Metallschrott

Komplexität reduzieren. Werte sichern.

Die Automobilindustrie ordnet sich neu. Regulatorische Anforderungen wie der Critical Raw Material Act (CRMA), die ELV-Richtlinie oder die EU-Batterieverordnung machen Kreislaufwirtschaft zur operativen Pflicht.

Gleichzeitig bleibt ein enormes Potenzial ungenutzt: Allein die Pkw-Produktion verarbeitete 2023 rund 10 Mio. Tonnen Materialien  – vor allem Stahl, Aluminium und Kunststoffe. Der Mobilitätssektor gehört damit zu den volumenstärksten industriellen Stoffstromsegmenten in Deutschland.

Dennoch gehen trotz etablierter Demontage-Strukturen über 85 % des potenziellen Verwertungsvolumens bei endgültig stillgelegten Fahrzeugen durch den Export verloren. Werte, die zurück in den Kreislauf gehören.

Denn die Abhängigkeit von Primärrohstoffen bleibt ein wachsendes Geschäftsrisiko – insbesondere, da Deutschland bei Schlüsselmaterialien wie Lithium oder Seltenen Erden zu über 99 % von Importen abhängig ist. Ein souveräner Umgang mit Ressourcen ist die Grundvoraussetzung für Ihre Planungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit.

Wir unterstützen Sie dabei, diese Komplexität zu reduzieren – und Herausforderungen Schritt für Schritt in operative Vorteile zu verwandeln.

Unsere Etappen auf der Road to Circularity

Wir warten nicht auf die Zukunft, wir bauen sie bereits heute. Erfahren Sie, wie wir auf unserer Road to Circularity Maßstäbe setzen und wohin die Reise geht.

Ready now: Was wir heute für Sie bewegen

Batterierecycling

In Meppen betreiben wir eine der europaweit größten Anlagen für Lithium-Ionen-Batterien. Hier gewinnen wir bis zu 98 % der Schwarzmasse zurück – ein Prozess, der kritische Rohstoffe wie Lithium wieder verfügbar macht und dazu beitragen kann, Importabhängigkeiten langfristig um bis zu 10–15 % zu reduzieren. 

Circular Materials

Während Stahl und Aluminium bereits hohe Recyclingquoten erreichen, werden heute weniger als 20 % der Kunststoffe aus Altfahrzeugen recycelt – ein strukturelles Defizit mit erheblichem Wertschöpfungspotenzial.

Durch unseren exklusiven Zugriff auf große Volumina an Post-Consumer-Rezyklaten (PCR) profitieren Sie von stabilen Preisen und einer gesicherten Rohstoffversorgung. Dabei lohnt sich der Einsatz von Sekundärmaterial nicht nur aus Kreislaufperspektive: Rezyklate reduzieren den Energiebedarf in der Produktion drastisch – bei Aluminium beispielsweise um bis zu 95 % gegenüber Primärmaterial.

Next Level: Der End-of-Vehicles (ELV) Hub

Auf unserer Road to Circularity entwickeln wir gemeinsam mit unseren Partnern einen ELV Hub. Unser Ziel ist es, Materialströme aus Altfahrzeugen systematisch zurückzuführen und für die industrielle Nutzung verfügbar zu machen. So erschließen wir zusätzliche Wertschöpfungspotenziale und reduzieren CO₂-Emissionen entlang der Wertschöpfungskette. Was das konkret bedeutet:
Abstrakte Grafik aus konzentrischen, hellblauen Kreislinien, die eine dynamische Rotation andeuten

Ein Ökosystem, das Maßstäbe setzt.

Circularity funktioniert nicht über Einzellösungen. Sie braucht funktionierende Systeme entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Als Teil der Schwarz Gruppe verbinden wir Entsorgungskompetenz mit der Schlagkraft eines globalen Handels- und Logistiknetzwerks.

Das bedeutet für Sie: Wir denken nicht nur in Kreisläufen – wir besitzen die Infrastruktur, um sie perspektivisch für die Automobilindustrie europaweit zu skalieren.

Gestalten wir Ihre Road to Circularity gemeinsam.

Vom Materialeinsatz bis zum End-of-Life-Management: Nutzen Sie unser Know-how für Ihren Vorsprung.

Wir betrachten Circularity nicht als isoliertes Umweltprojekt, sondern als integralen Bestandteil Ihrer Wertschöpfungskette – von der molekularen Ebene der Materialien bis hin zum komplexen Recycling-Ökosystem von Batterien.

Jetzt Erstberatung für Ihre Recycling-Strategie anfragen.

Quelle: Alle Angaben zu konkreten Zahlen sind aus der Studie “Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz – Chancen der Circular Economy für die deutsche Industrie” der BCG und dem BDI aus dem Jahr 2026 entnommen.