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PreZero und der WWF – eine starke Partnerschaft zum Schutz der Meere sowie zur Vermeidung von Plastikabfällen

Nachhaltige Partnerschaft mit dem WWF

Seit 2015 unterstützen wir den WWF und setzen uns mit verschiedenen Projekten für den Schutz der Meere und der Vermeidung von Plastikmüll ein.

Im Rahmen unseres Sponsorings fördern wir, neben den bisherigen WWF-Projekten „Geisternetze“ in der Ostsee und einem Modellprojekt zur Vermeidung von Plastikmüll auf der Insel Phu Quoc (Vietnam), nun auch die Initiierung eines weiteren Modellprojekts zur Ursachenbekämpfung von Plastikmüll auf der Insel Koh Libong in Thailand.

Dabei können wir den WWF nicht nur mit finanzielle Mittel unterstützen – sondern auch mit technischem Know-how: Als Umweltsparte der Schwarz Gruppe bringt PreZero seine langjährige Expertise für Plastikreduktion, Kreislaufwirtschaft, Recycling und Abfallmanagement in die Partnerschaft mit ein, um das gemeinsamen Ziel, die Plastikflut in den Meeren zu stoppen, zu erreichen.

Im Jahr 2020 wurde die Zusammenarbeit mit dem WWF international ausgeweitet und bis 2025 verlängert.

Geisternetze – die verborgene Gefahr

Für Meeresbewohner sind Fischernetze, die unkontrolliert im Meer treiben oder sich irgendwo an einem Riff oder dem Meeresboden verhakt haben, eine große Gefahr. Millionenfach verfangen sich Fische, Meeressäuger oder Seevögel in diesen sogenannten Geisternetzen und sterben unbemerkt einem sinnlosen Tod.

Laut Schätzungen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen treiben über 640.000 Tonnen herrenloser Netze in den Weltmeeren, was fast ein Zehntel des weltweiten Meeresmülls ausmacht. Allein in die Ostsee gelangen jährlich bis zu 10.000 herrenlose Netzteile, die auch noch nach Jahrzehnten eine Gefahr für die Meeresumwelt darstellen. Früher bestanden die Fischernetze aus vergänglichen Naturfasern, heute aus Kunststoffen, weshalb die verlorenen Netze erst nach 400 – 600 Jahre verrotten.

Durch Belastungen, etwa durch Wellengang, können sie zu Mikroplastik verrieben und in die Nahrungskette gelangen.

„Die Plastikverschmutzung der Meere ist eines der größten Umweltprobleme unserer Zeit.“


Dr. Martin Bethke, Geschäftsleitung Märkte & Unternehmen WWF Deutschland

Eine starke Partnerschaft für saubere Meere

Mit dem Projekt „Geisternetze“ werden herrenlose Fischereinetze auf dem Meeresgrund der deutschen Ostsee geborgen und entsorgt, um eine wesentliche Gefahr für die Meeresumwelt zu beseitigen.

PreZero hilft bei der Entwicklung dieser Methoden z.B. mit der Expertise zur Verwertung von Kunststoffen und für die in den geborgenen Netzen enthaltenen Schadstoffe (z.B. Bleigewichte). Ein schwieriges Problem, da die Netze aufgrund ihrer teilweise langen Verweildauer im Meer stark verschmutzt sind und erst gereinigt werden müssen, bevor sie recycelt werden können. Fremdstoffe wie Metalle, Kabel oder toxische Bleileinen müssen unter einem enormen Aufwand händisch aussortiert werden, bevor die Netze aufbereitet und zerkleinert werden.  

Abfallvermeidung und Recycling in Südostasien

Plastikmüll wird mittlerweile in allen marinen Habitaten gefunden. Gründe dafür liegen häufig in fehlenden oder mangelhaften Abfallsammel-, Wiederverwertungs- und Entsorgungssystemen: Etwa 80 % des Eintrags von Plastik in die marinen Ökosysteme lässt sich auf unzureichende Abfallwirtschaftskonzepte auf dem Festland zurückführen. Die Region Südostasien ist eine der Haupteintragsquellen von Plastik in die Meere, weshalb mithilfe verschiedener Projekte geholfen wird, das Abfallmanagement zu verbessern, getrennte Müllsammlungen einzuführen, Müllvermeidungsmaßnahmen zu fördern und die Recyclingquoten von Wertstoffen zu erhöhen.

„So sinnvoll Aktionen zum Sammeln von Müll an Stränden und auf See sind: Der Plastikmüll darf erst gar nicht in die Umwelt gelangen“

Christoph Heinrich, WWF Vorstand Naturschutz

Gemeinsam bewältigen wir Herausforderungen

Aus diesem Grund engagieren wir uns gemeinsam mit dem WWF bewusst in Regionen wie in Südostasien, die von Problemen wie der Umweltverschmutzung besonders stark betroffen sind.

Das Engagement von PreZero richtet sich auf zwei Projektregionen: Die Insel Phu Quoc in Vietnam sowie die Insel Koh Libong in Thailand. Im Herbst 2018 fiel der Startschuss für die gemeinsame Vorhaben zur Vermeidung und Entsorgung von Plastikmüll in Südostasien. Der anhaltende Boom des Tourismus und unzureichende Entsorgungskapazitäten haben dazu geführt, dass die die Region derzeit eine der Haupteintragsquellen von Plastikmüll in die Meere ist. Deshalb engagiert sich der WWF und PreZero auf Phu Quoc und Koh Libong für eine bessere Müllvermeidung im Touristiksektor und den Aufbau eines Abfallmanagementsystems.

„Der Schutz der Meere ist zu einer echten Herausforderung geworden. Wenn wir das wichtigste Ökosystem unseres Planeten vor irreparablen Schäden bewahren wollen, müssen wir schnell und entschlossen handeln. Unser Anliegen ist es, mit unserem Knowhow - die Entwicklung nachhaltiger Lösungen zu beschleunigen“

 

Stephan Garvs, CEO PreZero Wertstoffmanagement