Unser Fokus: Wege zur Emissionsreduzierung

Klimastrategie

Klimaschutz und Dekarbonisierung werden zu einem zentralen Gradmesser für Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz.

Für PreZero als Teil der Unternehmen der Schwarz Gruppe ist ist effizientes Wirtschaften kein Selbstzweck, sondern aktives Risikomanagement zur langfristigen Absicherung der Geschäftsmodelle.

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Unsere Klimaziele bis 2050

Um ihrer Verantwortung als weltweit tätige Handelsgruppe gerecht zu werden und einen aktiven Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels zu leisten, streben die Unternehmen der Schwarz Gruppe eine langfristige Optimierung der CO₂e-Bilanz an.

Unser Anspruch ist es, Prozesse kontinuierlich zu überprüfen, um Einsparpotenziale in der Wertschöpfungskette zu identifizieren.

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Unsere Ansätze zur Emissionsreduktion

Klimastrategie der Schwarz Gruppe

Unsere strategische Ausrichtung

 

Langfristige Klimaziele

  • Scope 1 & 2: Wir haben die Ambition, unsere betriebsbedingten Emissionen bis 2050 kontinuierlich zu senken. (Basisjahr 2019)
     
  • Scope 3: Zudem streben wir an, gemeinsam mit unseren Partnern Einsparpotenziale in unserer indirekten Wertschöpfungskette zu identifizieren und zu nutzen.

Wir orientieren uns bei unseren internen Planungen an anerkannten wissenschaftlichen Standards für den Klimaschutz.

 

Kurzfristige Klimaziele

  • Scope 1 & 2: Wir setzen uns dafür ein, bis 2030 erste Schritte zur Reduzierung unserer betriebsbedingten Emissionen umzusetzen. (Basisjahr 2019)
     
  • Scope 3: Bis 2034 möchten wir unsere vor- und nachgelagerten Prozessen mittelfristig Effizienzsteigerungen erzielen. (Basisjahr 2022). 

Unsere internen Zielsetzungen unterliegen einem fortlaufenden Evaluierungsprozess.

PreZero Klimastrategie

PreZero hat verglichen mit den anderen Unternehmen der Schwarz Gruppe eine besondere Ausgangslage: Als Unternehmen der Kreislaufwirtschaft betreiben wir energieintensive Anlagen und Logistikprozesse. Dabei entstehen technisch unvermeidbare CO₂e-Emissionen, die direkt aus der notwendigen Abfallbehandlung resultieren. 

Unser Beitrag zum Net-Zero-Ziel der Unternehmen der Schwarz Gruppe:

Wir arbeiten kontinuierlich daran, unsere Emissionen zu senken und unser Wachstum so zu steuern, dass zusätzliche Emissionen auf ein Minimum reduziert werden. Konkret bedeutet das, dass wir das Wachstum unserer eigenen Emissionen (Scope 1 & 2) im Vergleich zu 2019 auf maximal +20,5 % begrenzen wollen.

Emissionsvermeidung durch Kreislaufwirtschaft

Als Unternehmen der Kreislaufwirtschaft steuern wir Materialströme – von der Sammlung über die Sortierung bis hin zu Recycling, Kompostierung und energetischer Verwertung nicht recycelbarer Stoffe. Dabei entstehen betriebliche CO₂e-Emissionen, die in Scope 1 und 2 erfasst werden.

Gleichzeitig reduzieren wir durch Recycling und Materialrückführung den Bedarf an Primärrohstoffen (natürlich vorkommende Stoffe, die direkt aus der Umwelt gewonnen werden) und fossiler Energie. Der Einsatz von Sekundärrohstoffen (Materialien, die durch Recycling aus Abfällen gewonnen werden) trägt maßgeblich zur Emissionsvermeidung bei. Dieser Beitrag zur Emissionsvermeidung wird in der klassischen Klimabilanzierung nur indirekt - in sinkenden Scope-3-Emissionen unserer Kunden - sichtbar.

Unsere Klimastrategie in der Umsetzung: So gestalten wir Wandel

Unsere Klimastrategie ist operativ in unserem Tagesgeschäft verankert. Wir reduzieren CO₂e-Emissionen in unseren eigenen Prozessen – insbesondere in Anlagen, Logistik und der Energieerzeugung. 

Unsere wichtigsten Hebel dabei sind:

Drohnenaufnahme des Standortes in Meppen

Energieeffiziente Anlagen

Wir verbessern kontinuierlich die Energieeffizienz unserer Anlagen im Rahmen unseres Energiemanagements. 

Dazu können zum Beispiel Optimierungen der Steuer- und Regeltechnik gehören, modernere und damit energieeffizientere Anlagen, oder der Ausbau von erneuerbaren Energien sowie die Nutzung der eigenerzeugten Abwärme aus unseren technischen Anlagen.

Diese Maßnahmen zielen darauf ab, unsere betrieblichen CO₂e-Emissionen in Scope 1 zu senken.

Wasserstoff Sammelfahrzeug mit einer Wiese

Modernisierung der Logistik

Ein zentraler Hebel ist unsere Transport- und Sammellogistik. 

Wir reduzieren Emissionen durch:

  • schrittweisen Ausbau unserer E-Flotte
  • Einsatz alternativer Kraftstoffe wie HVO
  • intelligente Routenoptimierung
  • Schulungen für kraftstoffeffizientes Fahren.

Diese Maßnahmen adressieren Emissionen aus Sammlung und Transport.

Nachhaltigkeitskennzahlen im Überblick Hände übereinander

Transparente Daten als Grundlage

Dekarbonisierung erfordert belastbare Daten. Unsere nicht-finanziellen Kennzahlen finden Sie hier.

FAQ: Klimastrategie

  • Scope 1: Direkte betriebsbedingte Emissionen, die im Unternehmen anfallen und in dessen Einfluss liegen
  • Scope 2: Indirekte betriebsbedingte Emissionen, die durch die Bereitstellung von Energie außerhalb des Unternehmens entstehen
  • Scope 3: Indirekte Emissionen, die durch die Geschäftstätigkeit entlang der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette entstehen.

Net-Zero (Netto-Null) beschreibt das Ziel, Treibhausgasemissionen in der gesamten Wertschöpfungskette auf ein Minimum zu reduzieren. 

Da wissenschaftlich davon ausgegangen wird, dass selbst nach erheblichen Reduktionsbemühungen unvermeidbare Rest-Emissionen verbleiben, müssen diese durch Entnahme-Lösungen in der eigenen Wertschöpfungskette (z. B. technische CO2-Senken) ausgeglichen werden.

Die Klimastrategie der Unternehmen der Schwarz Gruppe betrachtet die gesamte Wertschöpfungskette (Scope 1 bis 3).

Innerhalb dieser Strategie liegt der Fokus von PreZero auf der systematischen Erfassung und Reduktion der betriebsinternen Emissionen in Scope 1 und 2.

Diese direkten und energiebezogenen Emissionen entstehen vor allem in unseren Deponien, der Logistik und bei der Energieerzeugung durch thermische Verwertung.

Prozesse wie Sammlung, Sortierung, Recycling und thermische Verwertung oder Deponierung sind industrielle Tätigkeiten und verursachen CO₂e-Emissionen. 

Gleichzeitig ermöglichen sie, Primärrohstoffe und fossile Energie zu ersetzen und so Emissionen im System zu vermeiden.