Unsere Klimastrategie: Net Zero bis 2050
Klimaschutz und Dekarbonisierung werden zu einem zentralen Gradmesser für Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz.
Für PreZero als Teil der Unternehmen der Schwarz Gruppe ist nachhaltiges Wirtschaften kein Selbstzweck, sondern aktives Risikomanagement zur langfristigen Absicherung der Geschäftsmodelle.
Unsere Klimaziele bis 2050
Um ihrer Verantwortung als weltweit tätige Handelsgruppe gerecht zu werden und einen aktiven Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels zu leisten, haben sich die Unternehmen der Schwarz Gruppe gemeinsam ein Net-Zero-Ziel bis 2050 gesetzt.
Bis spätestens 2050 werden die Unternehmen der Schwarz Gruppe alle verursachten Treibhausgase entlang der gesamten Wertschöpfungskette langfristig auf Netto-Null reduzieren.
Zur Erreichung ihres Net-Zero-Ziels bis 2050 haben sich die Unternehmen der Schwarz Gruppe kurz- und langfristige Klimaziele gesetzt, die von der Science Based Targets initiative (SBTi) validiert wurden.
Die SBTi-validierten Klimaziele der Unternehmen der Schwarz Gruppe
PreZero Klimastrategie
PreZero hat verglichen mit den anderen Unternehmen der Schwarz Gruppe eine besondere Ausgangslage: Als Unternehmen der Kreislaufwirtschaft betreiben wir energieintensive Anlagen und Logistikprozesse. Dabei entstehen technisch unvermeidbare CO₂e-Emissionen, die direkt aus der notwendigen Abfallbehandlung resultieren.
Unser Beitrag zum Net-Zero-Ziel der Unternehmen der Schwarz Gruppe:
Wir arbeiten kontinuierlich daran, unsere Emissionen zu senken und unser Wachstum so zu steuern, dass zusätzliche Emissionen auf ein Minimum reduziert werden. Konkret bedeutet das, dass wir das Wachstum unserer eigenen Emissionen (Scope 1 & 2) im Vergleich zu 2019 auf maximal +20,5 % begrenzen wollen.
Emissionsvermeidung durch Kreislaufwirtschaft
Als Unternehmen der Kreislaufwirtschaft steuern wir Materialströme – von der Sammlung über die Sortierung bis hin zu Recycling, Kompostierung und energetischer Verwertung nicht recycelbarer Stoffe. Dabei entstehen betriebliche CO₂e-Emissionen, die in Scope 1 und 2 erfasst werden.
Gleichzeitig reduzieren wir durch Recycling und Materialrückführung den Bedarf an Primärrohstoffen (natürlich vorkommende Stoffe, die direkt aus der Umwelt gewonnen werden) und fossiler Energie. Der Einsatz von Sekundärrohstoffen (Materialien, die durch Recycling aus Abfällen gewonnen werden) trägt maßgeblich zur Emissionsvermeidung bei. Dieser Beitrag zur Emissionsvermeidung wird in der klassischen Klimabilanzierung nur indirekt - in sinkenden Scope-3-Emissionen unserer Kunden - sichtbar.
Unsere Klimastrategie in der Umsetzung: So gestalten wir Wandel
Unsere Klimastrategie ist operativ in unserem Tagesgeschäft verankert. Wir reduzieren CO₂e-Emissionen in unseren eigenen Prozessen – insbesondere in Anlagen, Logistik und der Energieerzeugung.
Unsere wichtigsten Hebel dabei sind:
Energieeffiziente Anlagen
Wir verbessern kontinuierlich die Energieeffizienz unserer Anlagen im Rahmen unseres Energiemanagements.
Dazu können zum Beispiel Optimierungen der Steuer- und Regeltechnik gehören, modernere und damit energieeffizientere Anlagen, oder der Ausbau von erneuerbaren Energien sowie die Nutzung der eigenerzeugten Abwärme aus unseren technischen Anlagen.
Diese Maßnahmen zielen darauf ab, unsere betrieblichen CO₂e-Emissionen in Scope 1 zu senken.
Modernisierung der Logistik
Ein zentraler Hebel ist unsere Transport- und Sammellogistik.
Wir reduzieren Emissionen durch:
- schrittweisen Ausbau unserer E-Flotte
- Einsatz alternativer Kraftstoffe wie HVO
- intelligente Routenoptimierung
- Schulungen für kraftstoffeffizientes Fahren.
Diese Maßnahmen adressieren Emissionen aus Sammlung und Transport.