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Verpackungsgesetz

Verpackungslizenzierung einfach erklärt

Wir erklären Ihnen in intuitiven und einfachen Worten das Verpackungsgesetz. Hier können Sie herausfinden, ob Sie Ihre Verpackungen bei einem Dualen System lizenzieren müssen

Was bedeutet Verpackungslizenzierung?

Verpackungen unterliegen in Deutschland der sogenannten erweiterten Herstellerverantwortung. Das bedeutet, der Hersteller ist für die sachgerechte Entsorgung seiner Verpackung verantwortlich. Zudem muss jeder Inverkehrbringer seine Verpackungen bei einem Dualen System lizenzieren.

Wann muss lizenziert werden?

Eine Verpackung muss lizenziert werden, wenn sie:
  • erstmalig mit Ware befüllt wird
  • in den deutschen Markt geliefert wird
  • gewerbsmäßig anfällt
  • für kommerzielle Zwecke genutzt wird

 

Wer muss lizenzieren?

Jeder, der eine mit Ware befüllte Verpackung in den deutschen Markt bringt, muss lizenzieren.

Welche Verpackungen müssen lizenziert werden?

Grundsätzlich sind alle Verkaufs-, Um- und Versandverpackungen inklusive der gesamten Füllmaterialien sowie Serviceverpackungen systembeteiligungspflichtig und müssen über ein Duales System lizenziert werden.

Wo fallen zu lizenzierende Verpackungen an?

Systembeteiligungspflichtige Verpackungen fallen bei Haushalten oder an haushaltsähnlichen Sammelstellen (z.B. an Krankenhäusern, Restaurants, Hotels oder Büros) an. Verpackungen werden dort in der gelben Tonne, im gelben Sack, der Papiertonne und den städtischen Glascontainern gesammelt.

Welche Rolle spielt die zentrale Stelle?

Die Zentrale Stelle ist das elementare Kontrollorgan. Die Zentrale Stelle gleicht im Wesentlichen die von den Herstellern in Verkehr gebrachten Mengen mit den bei einem Dualen System lizenzierten Mengen ab. Dadurch stellt die Zentrale Stelle sicher, dass die erweiterte Herstellerverantwortung umgesetzt wird.

Welche Pflichten habe ich als Hersteller?

Zuerst muss eine Registrierung bei der Zentralen Stelle vorgenommen werden. Nach Registrierung erhält man eine Kennnummer, die sogenannte LUCID-Registrierungsnummer. Im nächsten Schritt müssen die Planmengen auf Jahresbasis je Materialart errechnet werden und bei einem Dualen System lizenziert werden.

Gibt es eine Pflicht zur Systembeteiligung?

Auf der Seite der zentralen Stelle gibt es einen Schnell-Check. Hier kann man in wenigen Minuten prüfen, ob eine Systembeteiligungspflicht vorliegt.

Wer sind die wichtigsten Stakeholder eines Dualen Systems?

Ein Duales System ist mit nahezu allen Stakeholdern im Wertstoffkreislauf vernetzt bzw. steht in einer direkten Vertragsbeziehung. Neben den Inverkehrbringern von Verpackungen sind die Kommunen, die Sortier- und Recyclinganlagen die wichtigsten Partner eines dualen Systems. Der direkte Zugriff auf Sortier-und Recyclinganlagen ermöglicht es, in interessante Kreisläufe einzusteigen.

Was sind die Vorteile des Verpackungsmanagements?

Für Inverkehrbringer von Verpackungen ist die Bewertung der Recyclingfähigkeit ein enorm wichtiger Punkt. Mit der recyclingfreundlichen Gestaltung der Verpackung kann unsere Umwelt postitiv beeinflusst werden. Die Verpackung kann nach der Entsorgung wieder erfasst, sortiert und recycelt werden. Aus der Verpackung entsteht wieder ein neues Produkt.

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